Über unsere Schule

Die Felix-Fechenbach-Gesamtschule umfasst die Sekundarstufe I und II und hat einen Ganztagsbetrieb. An der Schule lernen ca. 1100 Schüler/innen und ca. 100 Lehrkräfte unterrichten hier.

 

Zur Geschichte der Felix-Fechenbach-Gesamtschule

Mit dem Beschluss des Gemeinderates von Leopoldshöhe zur Gründung einer Gesamtschule und seiner Genehmigung durch den Kultusminister des Landes NRW im Jahre 1977 wurde eine wichtige bildungspolitische Entscheidung für die Gemeinde Leopoldshöhe getroffen. Denn das ortsnahe Angebot aller allgemein bildenden Schulabschlüsse und die kulturelle Ausstrahlung, die eine Schule gerade für kleine Kommunen haben kann und haben muss, hat über die Parteigrenzen hinweg zu einer Identifizierung mit der eigenen Schule geführt.

Am 22. August 1977 begann offiziell der Unterricht in der Gesamtschule mit der 5. und 6. Klasse. Insgesamt 269 Schülerinnen und Schüler waren an diesem Tag die ersten Gesamtschüler der Gemeinde Leopoldshöhe. Die offizielle Einweihungsfeierlichkeiten fanden am 5. und 6. November statt.

 

Am Anfang Halbtagsschule ohne Sek. II …

Gegründet wurde unsere Schule als eine der letzten 30 Versuchsschulen des Landes Nordrhein-Westfalen mit zwei Besonderheiten, die sie von allen anderen Gesamtschulen deutlich unterschied: Sie begann als vierzügige S I – Schule in Halbtagsform. Alle anderen Gesamtschulen waren damals mindestens achtzügig als Ganztagsschule mit Sekundarstufe II gegründet worden.

Seit 1991 ist unsere Schule ebenfalls Ganztagsschule, und auch die gymnasiale Oberstufe wurde 1983 nachträglich genehmigt und 1984 gestartet. Beides war nicht einfach zu erreichen, aber gemeinsame Beschlüsse in den schulischen Gremien mit den Stimmen der Eltern, Schüler und Lehrer haben zum Erfolg geführt.

Ein Großteil unserer Erfahrung aus dem Schulversuch ist in die später neugegründeten Gesamtschulen eingeflossen: Es gab keine Mammutschulen mehr, vier- bis sechszügige Schulen wurden als optimale Größe gesehen. Der Ganztagsbereich gilt nun ebenso als wichtige Konzeption wie die Einplanung der gymnasialen Oberstufe von Beginn an. Diese wichtigen Erfahrungen, die an unserer Schule gemacht wurden, bekommt man manches Mal auf Umwegen nachträglich bestätigt. Soweit war dies unser Beitrag zur Gesamtschulentwicklung in Nordrhein-Westfalen.

 

Namensgebung

1988 war die Entscheidung gefallen, der Gesamtschule einen Namen zu geben. Dazu wurde die Projektgruppe „Schulnamensgebung“ eingerichtet. Heinrich Böll, Felix Fechenbach und die Geschwister Scholl standen zur Diskussion. Auf Vorschlag der Gruppe beschlossen Schulkonferenz und Gemeinderat Felix Fechenbach als Namensgeber. Am 11. November erhält die Schule in einer Feierstunde offiziell den Namen „Felix-Fechenbach-Gesamtschule Leopoldshöhe“. Damit wird sowohl der journalistische Mut von Felix Fechenbach, der bis zuletzt versuchte die Machtübernahme der Nationalsozialisten zu verhindern, wie auch sein persönliches Engagement für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit geehrt. Für die Schule bedeutet dies eine ständige Herausforderung, sich mit diesen Zielen zu identifizieren. Die Schüler sollen lernen, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, Minderheiten zu tolerieren und Fremde zu integrieren.

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