Projekttage 2009

Auf dem Weg in die Zukunft: Mut, Verantwortung, Gemeinschaft“
Projektwoche

5.1 Das lebende Museum -Verständigung von Mensch zu Mensch durch Schrift, Zeichen und Signale – gestern- heute- morgen

Schrift, Zeichen und Zahlen, wie dienten sie früher, wie heute und wie in der Zukunft als Verständigung zwischen den Menschen? Die Frage hat sich die Klasse 5.1 für die Projektwoche vorgenommen, herausgekommen ist ein lebendiges Mitmach-Museum. Der Besucher konnte in ein selbst gestaltetes Kloster eintreten und „Mönche“ dabei beobachten wie sie Bücher in altdeutscher Schrift schrieben. Auch hatte die Klasse auf ihrem eigenen erbauten Schiff gezeigt wie sich die Menschen auf der See durch Signale und Zeichen verständigt haben.

 

5.5 Stärkung der Klassengemeinschaft durch Schulentwicklung

Wie sahen früher die Stundenpläne aus? Wie die Klassenräume? Durch Stationsarbeit hat sich die Klasse 5.5 diese und weitere Fragen über das frühere Schulsystem beantwortet. Daraus haben die Schüler und Schülerinnen dann ein eigenes Rollenspiel über eine Schulstunde, wie sie früher ihrer Meinung nach abgelaufen sein könnte, geschrieben. In mehreren Gruppen wurden diese dann nachgespielt und gefilmt.

 

7.3 Szenische Darstellung einer Fabel von Felix Fechenbach

Um die Schüler mit der Thematik vertraut zu machen, wurde die Fabel eine „Doppelte Moral“ ausgewählt und mit den Schülern bearbeitet und alle Verständnissprobleme beseitigt. Am darauf folgenden Tag wurde während einer Diskussion Vorstellungsvorschläge gesammelt und direkt daran anschließend wurden die Schafsrollen erprobt. Wie bewegt man sich als Schaf? Welche Geräusche macht ein Schaf? Solche Fragen wurden durch praktisches Proben geklärt und brachten den Schülerinnen und Schülern viel Spaß.
In der Fabel von Felix Fechenbach tauchen aber nicht nur Schafe auf, sondern auch Wölfe. Am darauf folgenden Tag wurde ein „Wolfscasting“ veranstaltet, um die besten sechs Wölfe aus der Klasse ausfindig zu machen. Danach stand die Besetzung und die Fabel konnte erstmals in der Aula geprobt werden.
Kurz danach wurde bereits in Kostümen geprobt. Auch wurden Hausaufgaben der Schülerinnen und Schüler besprochen und vorgetragen in welcher sie einen Dialog zwischen Schafen und Wölfen erfinden sollten.
Am letzten Tag wurden letzte Unklarheiten beseitigt und das Stück wurde mehrmals geprobt.

 

7.4 Schule und Bildung im Wandel der Zeiten in Leopoldshöhe und Umgebung
Zukunftsvisionen: FFG in den nächsten Jahren

Die Klasse 7.4 behandelte dieses komplexe Thema in verschiedenen Gruppen. Die eine Hälfte der Klasse war für die „Vergangenheit“ zuständig und die andere für die „Zukunft“. Am Anfang der Woche wurden Themenbereiche besprochen und festgelegt, hier noch mit der gesamten Klasse. Dazu wurde Montag der Film „Feuerzangenbowle“ gezeigt, welche als Einleitung diente. Die „Vergangenheitsgruppe“ gestaltete am Anfang der Woche einen Fragebogen, mit dessen Hilfe wollten die Schülerinnen und Schüler älteren Menschen aus Leopoldshöhe interviewen. Auch die „Zukunftsgruppe“ entwickelte eine Art Fragebogen. Mit diesem interviewten sie zwei Schülerinnen der SV, den jetzigen Schulleiter Herrn Scheele sowie den ehemaligen Schulleiter Herrn Stanzel. Mit Hilfe modernster Technik hielten die Schülerinnen und Schüler diese drei Interviews als Videos fest. Das Videomaterial diente auch der Präsentation am Samstag. Am folgenden Tag wurden die Interviews mit der gesamten Klasse besprochen, und das Videomaterial wurde den Schülern gezeigt. Anschließend machten sich die Schülerinnen und Schüler an die Arbeit. Manche planten ein Rollenspiel, andere machten Plakate. Es wurde gemalt, geklebt und geprobt, um am Samstag eine gute Leistung vorführen zu können.

 

8.3 Bauen – gestern – heute – morgen

Die Klasse 8.3 hat sich für die Projektwoche in sieben Kleingruppen aufgeteilt, um möglichst viele Themenbereiche abdecken zu können. Die Themen lauteten Passivhaus, Erdwärme, Solarenergie, Luftwärme, Finanzierung, Baustoffe und Renovieren, Bauen früher. Jede Gruppe arbeitete vom ersten Tag bis zum letzten Tag an ihren Themen. Manche bauten kleine Modelle und gestalteten Plakate. Desweiteren konstruierte jede Gruppe eine Mappe, welche den Besuchen die komplexen Themen eigenständig verdeutlichen soll. Bereits am Donnerstag sah man einen enormen Fortschritt bei den Modellen und Plakaten aller Gruppen. Am letzten Tag wurde der Klassenraum für die Präsentation vorbereitet und jede Gruppe gab sich viel Mühe, dass ihr Projekt im besten Licht stand.

 

9.1 Vom Rock’n’Roll zum Jumpstyle

60 Jahre BRD umgesetzt durch Referate und Tänze aller Jahrzehnte. Das war das Thema der Klasse 9.1 in der Projektwoche. Es wurden drei Stellwände für jeweils zwei Jahrzehnte gestaltetet, wobei jeweils zwei Fachleute für ein Jahrzehnt ihre Vorträge vorbereiteten. Die Referatsleute recherchierten in Büchern und im Internet nach Informationen, die ihre Jahrzehnte prägten. Die Tanzleute probten mit Hilfe von Nadine Slomski vom BSV Müssen Tänze zu verschiedenen Tanzepochen. Von Rock’n’Roll und Twist, über Disco Fox, Salsa, Hip Hop bis zum Jumpstyle wurde kein Tanz ausgelassen. Ein ausgewählter Teil von Schülerinnen und Schülern übte Stunden lang diese sechs Tänze. Am Mittwoch wurde nochmal in der gesamten Klasse besprochen, was bis Freitag passieren soll, und es wurde gemeinsam geplant, wie diese Visionen umzusetzen sind. Am Freitag war die große Generalprobe, wo die beiden Gruppen erstmals in der Aula gemeinsam geprobt haben. Zudem wurden die Lichteffekte und die Powerpointpräsentation erstmals mit in die Show eingebunden.

 

9.4 „Mauern“ überwinden – für eine Zukunft in Gemeinschaft

Dieses Thema wurde von der Klasse 9.4 in verschiedenen Gruppen bearbeitet. So gab es eine Gruppe, die dies praktisch erarbeitet hat: Aus Getränkekisten wurde eine Mauer gebaut, welche dann mit bemalten Plakaten verkleidet wurde. Als nächstes wurden verschiedene Situationen (von Fluchtversuchen) überlegt und in einem Rollenspiel verarbeitet, welches den Besuchern an Samstag vorgespielt wurde. Die anderen Gruppen haben das Thema der Berliner Mauer theoretisch erarbeitet, wobei eine Zeitleiste, viele Plakate und ein Quiz entstand. Dabei entstand auch noch ein neues, nicht geplantes Thema: „Was für Mauern gibt es im Kopf? Sind Vorurteile, Zäune und Trennungen nicht auch verschiedene Arten von Mauern?“

 

9.5 Lebensgefühl der 60er und 70er Jahre/ Ausblick auf die Zukunft

Durch die passende Musik aus den 60er und 70er Jahren wurde in der Klasse 9.5 erst einmal für die richtige Arbeitsatmosphäre gesorgt. In einzelnen Gruppen wurden dann verschiedene Lebensbereiche wie z. B. Mode, Technik, Musik herausgesucht, die das Lebensgefühl damals geprägt hatten. Entstanden ist daraus ein bunter Klassenraum mit einer kleinen Kleiderausstellung und verschiedenen Plakaten zu den einzelnen Themen.

 

10.3 Leopoldshöhe – Aus der Vergangenheit in die Zukunft

„Leopoldshöhe – Aus der Vergangenheit in die Zukunft“, mit diesem Thema beschäftigte sich die 10.3. Die Klasse untergliederte sich in verschiedenen Kleingruppen, welche sich mit Themen rund um Leopoldshöhe beschäftigten. Mit Laptops wurden Powerpointpräsentationen erstellt, aber es wurde auch plakativ gearbeitet. Eine Gruppe baute sogar aus Holz ein Fachwerkhaus nach.

 

10.4 Deutsche Geschichte(n) – Mut, Verantwortung, Gemeinschaft

Die 10.4 hat ihre Projektwoche mit Informationssuche begonnen, unter anderem durch einen gemeinsamen Besuch im „Haus der Geschichte“ in Bonn. Danach hat sie sich in verschiedenen Gruppen zusammengefunden und ein von ihnen gewähltes Thema bearbeitet, z. B. „Helden der deutschen Einheit“, „Plattenbau und Reihenhaus; Datscha und Schrebergarten“ und „Musik als Ausdruckmittel eines Lebensgefühls“. Dabei entstanden Plakate, Rollenspiele und Nachbauten verschiedener „typischer“ Häuser/Wohnungen.

 

11 Mut zur Zukunft: Eine Welt für ALLE

  • Augen auf – gemeinsam gegen Vandalismus
  • Als Gegenreaktion um Vandalismus bemalen einige Schülerinnen einige Wände in ihrem Trakt und eine Toilette. Andere gehen der Frage nach, ob es auch hier, in näherer Umgebung Fälle von Vandalismus gibt.
  • Zukunft ohne Mauern? Grenzenlose Freiheit- weltweit…
    Wo gibt es heute noch Mauern? Warum und was bedeutet das für die Menschen, die dort leben? Diesen Fragen ging eine andere Gruppe auf den Grund. Dabei sind eine Power-Point-Präsentation und verschiedene Plakate entstanden.
  • Visionen für Leopoldshöhe 2030: Einkaufen- Verkaufen/ Umwelt- Freizeit/ Wohnen/ Arbeiten- Kinder und Jugendliche, Familien und Senioren
    Wie sehen Kommunalpolitiker Leopoldshöhe im Jahr 2030? Mit dieser Frage beschäftigten sich einige Schüler und Schülerinnen aus dem 11. Jahrgang. Dazu befragten sie unter anderem den Bürgermeister Herrn Schemmel (SPD), Frau Asemissen (FDP) und Dr. Bruck, den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN.