38 Grad und Gänsehaut

Die FFG feiert das Abitur 2026 mit Hitze und Höchstleistungen

Herr Schumann – Oberstufenkoordinator der FFG – legte zu beginn das Sakko ab – befreiend für alle Herren
Einen großen Applaus gibt es gleich am Anfang: der 11. Jahrgang fungiert in der überhitzten Aula als menschlicher Wasserspender. Unter der Leitung von Herrn Wetzel und Herrn Herrmann-Rohlfing werden auf Handzeichen gekühlte Wasserflaschen verteilt. Ebenso wie der Sektempfang am Ende läuft das wunderbar.
Vier Mal Traum-Abitur
Doch natürlich stehen die Abiturientinnen und Abiturienten im Mittelpunkt der rund zweistündigen Feier. Max Schröder hat mit der Note 1,2 das beste FFG-Abitur des Jahres erzielt. Mit seinen Leistungskursen in Mathematik und Geschichte ist Max sehr vielfältig aufgestellt. Nur drei Punkte weniger hat Marie Deppe (1,2), den dritten Platz teilen sich Louis Messow (1,3) und Pia Horenburg (1,3). Max hat außerdem das beste Mathe-Abitur des Jahres erreicht. Alle Höchstleistungen werden mit Gutscheinen vom Theater Bielefeld geehrt.

Nach der Ehrung durch die SV – an die ausscheidenden SV-SchülerInnen
Geprägt von Wertschätzung: die Schüler-Beiträge
Überhaupt bleibt der Abiturjahrgang 2026 in bester Erinnerung: in allen Beiträgen spürt man eine tiefe Verbundenheit der Absolventinnen und Absolventen mit „ihrer“ FFG. Da werden Lehrer-Interviews zu spaßigen Videos zusammengeschnitten, Erinnerungen an Fahrten nach Slowenien, Rotterdam, Hardehausen, Berlin geteilt, ebenso wird an die Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz gedacht.
Nick Schlingmann, Emily Striene, Svenja Blanke und Zoe Berghammer bedanken sich in einem selbstbewussten, nahezu professionellen Beitrag für die erfolgreiche Zeit an der FFG. Fester Bestandteil dieser Beiträge ist eine leise, aber nie respektlose, sondern souveräne und wertschätzende Ironie. Der Abiturjahrgang 2026 ist erwachsen geworden.

Immer wieder Applaus für die Jahrgangsstufenleitung
Besonders im Beitrag der Jahrgangsstufenleitung (Jan-Hendrik Koch, Elisabeth Pietsch, Jasmin Spengler, Sven Schürbacher) bekommt man die enge Verbundenheit zu spüren. Die Vier greifen das Jahrgangsmotto „Abitendo“ auf und verbinden es mit Erinnerungen an drei schöne Jahre. Die Vier werden während der ganzen Feier immer wieder mit besonders lautem Applaus bedacht.
Engagement für Demokratie, gegenseitiges Verständnis und Selbstständigkeit gefordert
Schulleiter Thomas Friebertshäuser fordert in seiner Rede die Abiturientinnen und Abiturienten auf, wachsam durch das Leben zu gehen. Er sieht die Absolventinnen und Absolventen in der Tradition Felix Fechenbachs, der es verstanden hat, sich für Demokratie und gegen Extremismus einzusetzen. Das fordert er auch vom Abiturjahrgang.

Herr Friebertshäuser – Schulleiter
Oberstufen-Koordinator Ulrich Schumann geht in eine ähnliche Richtung und stellt das hawaiianische Ritual „Hopoponopono“ vor, in dem Streithähne vier Sätze (Ich liebe Dich. Danke. Ich vergebe Dir. Bitte vergib mir.) zueinander sagen müssen. Würde dieses Ritual häufiger angewandt, wäre die Welt eine andere, folgert Schumann.
Der stellvertretende Bürgermeister Klaus Fiedler überbringt die Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Gemeinde Leopoldshöhe. Er fordert die Abiturientinnen und Abiturienten zum selbstständigen Handeln auf und erinnert an ein Zitat Frank Kafkas: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

Klaus Fiedler für die Gemeinde Leopoldshöhe
Die FFG-Familie gratuliert: Schülervertretung, Ehemaligenverein und Musikkurse feiern mit
Glückwünsche überbringt auch die Schülervertretung. Gleich eine ganze Reihe Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs haben sich erheblich für die FFG-Schulfamilie engagiert. Das bemerkt auch Melina Seepe in ihrem lebendigen Beitrag. Sie ehrt stellvertretend für den Ehemaligenverein weitere Schülerinnen: Zoe Berghammer, Svenja Blanke und Pia Horenburg bekommen Ehrenpreise vom Verein für Selbstständigkeit, Flexibilität und Engagement.

Ehrung durch den Ehemaligen-Verein (EFFG) durch Melina Seepe (links)
Musikalisch wird die Feier von den Musikkursen des 11. Jahrgangs getragen. Unter der Leitung von Angela Wittemeier und Martina Künsting trotzen die 11er den hohen Temperaturen und präsentieren erfolgreich die Ergebnisse ihrer Arbeit. Am Ende stehen Geschenke, Abschiedsgespräche und das Versprechen sich spätestens am 10. Juli 2027 wiederzusehen. Dann wird die FFG 50 Jahre alt. Die Abiturientinnen und Abiturienten werden dann die zweitjüngsten Ehemaligen sein.

Unser Chor unter der Leitung von Frau Künsting und Frau Wittemeier

Auf Wiedersehen – wir sind stolz auf Euch!
Fotos: Lisa Meise und Melina Seepe