Literaturklassiker neu gedacht an der Felix-Fechenbach-Gesamtschule
Wie aktuell können Figuren aus vergangenen Jahrhunderten heute noch sein? Die Antwort darauf geben Schülerinnen und Schüler der Felix-Fechenbach-Gesamtschule mit ihrer Literaturkursaufführung „Wer, wenn nicht wir!“.
An einem lauen Sommertag entstand die Idee, starke literarische Persönlichkeiten in den Mittelpunkt junger Menschen zu rücken – Figuren, die kämpfen, zweifeln, lieben, scheitern und sich gegen gesellschaftliche Zwänge behaupten müssen.
Im Zentrum stehen Werther, Nora, Emilia, Ferdinand und Louise – Figuren, die sich gegen Intrigen behaupten, vorgegebenen Rollenbildern entkommen und mit enttäuschter Liebe umgehen müssen. Ihre Geschichten erzählen von Mut, Verzweiflung und dem Versuch, den eigenen Weg zu finden.
Dabei zeigt das Projekt eindrucksvoll: Auch wenn diese Charaktere aus vergangenen Jahrhunderten stammen, sind die Fragen, die sie bewegen, aktueller denn je.
Wie frei sind wir wirklich? Welche Erwartungen stellt die Gesellschaft an uns? Und wer entscheidet eigentlich darüber, welchen Weg wir gehen?
Die Stücke basieren auf neu bearbeiteten Fassungen bedeutender literarischer Werke:
Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe
Nora oder Ein Puppenheim von Henrik Ibsen
Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing
Kabale und Liebe von Friedrich Schiller
„Wer, wenn nicht wir!“ verbindet klassische Literatur mit den Fragen und Herausforderungen unserer Gegenwart – kreativ, kritisch und mit viel Leidenschaft. Ein Projekt, das zeigt, wie lebendig Literatur sein kann und wie sehr sie auch heute noch junge Menschen bewegt.
Wir laden herzlich in die Aula unserer Schule ein, am 15.06. sowie am 16.06.2026 ab 18.30 Uhr.
